Neue Arbeiten

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Vom richtigen Zwiebelschneiden

Grosse Nachfrage: 30'000 Frauen aus Osteuropa und dem Baltikum betreuen in der Schweiz alte Menschen. Doch die Arbeitsverhältnisse sind nicht selten ausbeuterisch. Im Gespräch mit der Live-in-Betreuerin Anita Sproğe aus Lettland.

Anita Sproğe betreut in Dietikon eine betagte Frau. Dafür kommt sie jeweils für ein paar Monate von Lettland in die Schweiz  (© Bild: ts)
Anita Sproğe betreut in Dietikon eine betagte Frau. Dafür kommt sie jeweils für ein paar Monate von Lettland in die Schweiz (© Bild: ts)

Am freien Tag die Bettwäsche wechseln, weil die Patientin sie in der Nacht genässt hat; die «Rufbereitschaft» kann für eine Live-in-Betreuerin auf bis zu neunzig Wochenstunden kommen. Haben Sie auch mal frei?

Bei manchen ist es sehr korrekt, bei anderen weniger. Man muss miteinander reden. Wenn es mit Reden nicht geht, passt es nicht.

 

Wie erleben Sie die alten Menschen? 

Viele haben Mühe, dass jemand in ihr Zuhause kommt, ihre Teller benutzt, anders kocht, die Zwiebel anders schneidet. Ich mache es zunächst so, wie es der alte Mensch will. Ist das Vertrauen einmal da, kann ich die Zwiebel wieder auf meine Art schneiden.

 

Wie kann man seinen alten Eltern eine Freude machen?

Es ist wichtig, dass man aus dem Haus kommt, sonst verkümmert man. Deshalb sage ich den Familien, nehmt die Mutter mit und macht einen Ausflug. Sie erinnert sich vielleicht nicht mehr, was ihr gesagt habt, aber daran, was sie erlebt hat.

«Die Jungen verstehen nicht, dass die Alten allein sind»

Anita Sproğe, Live-in-Betreuerin


Tradition neu bilden

Die Kirche erreicht noch zehn Prozent ihrer Mitglieder. Bei den Zürcher Reformierten sollen nun fünf Millionen Franken innovative Ideen ermöglichen. Im Gespräch mit Andrea Marco Bianca, Vizepräsident des Kirchenrats.

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«Wir brauchen neue Ideen», sagt Andrea M. Bianca, Vizepräsident des Kirchenrats der Zürcher Reformierten (© Bild: ts)

Was bedeutet es, dass die Kirchensynode fünf Millionen Franken für Innovation bewilligt hat?

Es ist ein Auftrag. Neue Ideen zu fördern, wie Kirche sein kann. Der Gottesdienst am Sonntag ist bestenfalls noch für zehn Prozent das, was sie suchen. Aber die Fragen nach dem Sinn des Lebens sind bei allen da. Deshalb braucht es Erneuerung.

 

Liegt es an der Sprache, dass die Kirche kaum mehr Leute erreicht?

Ganz klar, die Begrifflichkeit ist ein Problem. Ich löse das auf, indem ich nachfrage, zum Beispiel, wie sich jemand Gott vorstellt. Es geht darum, Tradition neu zu bilden; mit den Antworten der Menschen.

«Fragen nach dem Sinn des Lebens sind bei allen da»

Andrea M. Bianca, Reformierte Landeskirche Zürich


Aus der Zeit in die Ewigkeit

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Was, wenn es ganz anders ist, als wir zu denken imstande sind?

Sie ist ein zentrales Element der grössten Religionen, aber nicht plausibel: die Auferstehung von den Toten. Welchen Sinn könnte der Begriff haben, wenn man ihn nicht wortwörtlich versteht? Eine Unterhaltung mit zwei Kirchenleuten über Ewigkeit, Auferstehung und die Sprache der Kirche.

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Kirchenpfleger Jean-Claude Perrin: «Sollen wir mit offenen Fragen leben müssen?» (© Bild: ts)
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Pfarrer Walter Wickihalder: «Unsere Vorstellung von Realität ist eingeengt.» (© Bild: ts)


Es gibt noch anderes

Schauen Sie sich alle meine Angebote an: Produktion von Kommunikationsmitteln, Medienarbeit, Schulungen, Sparring sowie Kommunikation ad interim.